Holt euch diesen VR-Hit gratis auf Steam! Sopwith VR ist feine Luftkampf-Action im Doppeldecker für Rift, Vive und Windows Mixed Reality. Wir haben auf der Rift ein paar Platzrunden gedreht und verraten, was euch erwartet.

Flugsimulationen im Ersten Weltkrieg sind in VR Mangelware. Seltsamerweise. An sich ist diese Ära doch prädestiniert für Virtual Reality. Im Doppeldecker gibt es keine Elektronik, die den Gegner ortet. Der Pilot muss sich schon selber umsehen. Und genau diesen 360-Grad Rundumblick funktioniert mit Virtual-Reality-Headsets ja prima.

Auftritt Sopwith VR: Das Game ist seit kurzem gratis im Early Access auf Steam erhältlich und versetzt euch hinters Steuer eines knallroten Doppeldeckers. Das Flugmodell ist simpel, die Grafik bunt – der Fokus liegt hier klar auf Action.

Sopwith VR ist kostenlose Luftkampf-Action auf Steam

Zu Spielbeginn befindet ihr euch gleich im Cockpit. Ihr braucht nur mit der rechten Hand den Steuerknüppel greifen, mit der linken Hand den Schubhebel nach vorne drücken, und schon geht’s los.

Das mit dem Greifen ist übrigens wortwörtlich zu verstehen. Sopwith VR setzt auf Touch-Steuerung. Das ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, auch weil das Flugzeug sehr direkt reagiert. Am Anfang werdet ihr mehr mit der Steuerung als mit den Gegnern kämpfen. Aber wenn ihr nach dem Abheben Schub zurücknehmt, dann reagiert euer Doppeldecker gleich sehr viel gutmütiger als unter Vollgas und mit der Zeit kriegt man den Dreh schon raus.

Nichtsdestotrotz haben die Entwickler schon angekündigt, in einem zukünftigen Update auch Joysticks zu unterstützen. Was eine feine Sache ist. Zuletzt haben wir bei unserem Review zum FlyInside Flight Simulator festgestellt, dass ein physischer Joystick am Ende doch sehr viel präziser ist als Touch-Steuerung über virtuelle Kontrollen.

Sopwith VR Screenshot 2
Der Blick zurück zeigt: Hier hängt uns ein Gegner im Nacken!

Der Early Access macht Lust auf mehr

Aktuell könnt ihr nicht viel mehr als in der Luft rumkurven und euch Dogfights mit anderen (computergesteuerten) Doppeldeckern liefern und Bomben auf die lose in der Gegend verteilten Gebäude werfen. Das ist noch nicht abendfüllend, macht aber definitiv Laune und Lust auf mehr.

Auf der To-do-Liste des Entwicklers stehen neben gegnerischer Luftabwehr und verbesserter KI der Computerpiloten mittelfristig auch eine Missionsstruktur und die Möglichkeit, das eigene Flugzeug upzugraden. Die gute Nachricht: Das alles ist gratis und soll auch gratis bleiben.

Das „Killer-Feature“ schlechthin für Sopwith VR wäre freilich ein Multiplayer-Modus. Der ist derzeit leider nicht geplant. Der Entwickler schließt ihn aber nicht kategorisch aus.

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