In Titanic VR sollen Gamer den Untergang der Titanic und einen Tauchgang zum wahrscheinlich berühmtesten Wrack überhaupt live erleben. Dafür sammelt das Team hinter Apollo 11 VR noch bis 2. März Kapital auf Kickstarter. Eine erste VR-Demo zeigt schon jetzt: Da kommt Großes auf uns zu.

Update 26. 11. 2017: Mittlerweile ist Titanic VR als Early Access Game auf Stream verfügbar.

Um Freunde in die fantastische Welt von VR einzuführen, greifen wir immer noch am liebsten zu Apollo 11 VR, das sich einen fixen Platz in unserer Liste der Must-Haves für Oculus Rift gesichert hat. Vom selben irischen Entwickler-Team kommt demnächst Titanic VR. Die Möglichkeit, einmal selbst die Titanic zu erkunden. Beim Untergang „live“ dabei zu sein. Und einen Tauchgang zum Wrack zu unternehmen.

Für David Whelan „eine persönliche Geschichte“

Warum gerade die Titanic als nächstes Projekt nach Apollo 11? Firmenchef David Whelan verrät uns in einem kurzen E-Mail-Interview: „Ich hatte noch einige andere Ideen. Aber dass Titanic mein nächstes Projekt sein würde, war von Anfang an klar. Ein Verwandter meiner Frau ist beim Untergang gestorben. Für viele im Studio ist die Titanic eine sehr persönliche Geschichte. Es waren viele irische Passagiere an Bord und als Passagiere der dritten Klasse haben nur wenige überlebt.“ Was die alternativen Projektideen waren, will uns Whelan allerdings nicht verraten. „Früher oder später kommen wir bestimmt auf die anderen Themen zurück.“

Fest steht dafür: Wie schon beim Vorgänger legt das Team dabei höchsten Wert auf historische Korrektheit. Titanic VR soll nicht nur unterhalten, sondern auch historische Fakten vermitteln. Und das bei enormen Aufwand. Motion Capture, Face-Scanning und professionelle Sprecher kommen zum Einsatz. Angesichts der Projektgröße mutet das auf 50.000 Euro festgesetzte Kickstarter-Ziel gering an. Whealer verrät: „50.000 Euro ist nur ein Bruchteil der Gesamtkosten. Der Rest kommt von privaten Investoren und aus Erlösen von Apollo 11-Verkäufen. Jeder Penny hilft uns, die Qualität noch höher zu schrauben.“

Demo verfügbar

Einen ersten Eindruck von Titanic VR können sich Gamer mit einer kostenlosen interaktiven Demo (Link unten) machen. Wir legen Euch dringend ans Herz, das zu tun. Wie so oft gilt nämlich auch diesmal: Videos werden dem VR-Erlebnis nicht gerecht. Man muss selbst erlebt haben, wie das gewaltige Schiff an einem vorbeizieht. – Anschließend gibt es auch noch einen Tauchgang zum Wrack. Ein Erlebnis, das definitiv Lust auf mehr macht.

Bleibt eine Frage, die sich der ein oder andere Fan des James Cameron-Movies vielleicht stellen wird. Wird man am Bug stehen uns „Ich bin der König der Welt“ rufen können? „Definitiv“, erklärt Whealer. „Sowohl am Wrack als auch ober Wasser.“

Der Kickstarter für Titanic VR läuft noch bis 2. März. Ab dem Mindestbetrag von 20 Euro ist man mit der downloadbaren Vollversion dabei. Für höhere Beträge gibt es Goodies wie Early Access oder eine Erwähnung in den Credits. Das fertige Game soll noch heuer für PC und PS4 erscheinen und – obwohl es für VR (Rift, Vive, PSVR) optimiert ist – auch am „flat Screen“ erlebbar sein.

Hier geht’s zum Kickstarter (für den Demo-Download runterscrollen)